LFA \\

DER WERDEGANG EINES SUPERSPORTWAGENS

KARBONFASERKAROSSERIE

  • Der LFA hat eine einzigartige Karosserie aus kabonfaserverstärktem Kunststoff (CFRP), dank der er außergewöhnlich zuverlässig und sehr leicht ist.
  • Ein Trio aus hochentwickelten CFRP-Formen macht 65% des Innenraumgewichts aus und führt so zu einem Leergewicht von nur 1485 kg.
  • Dank der internen Verfolgung der neuen CFRP-Technologie wurde ein fortschrittliches Verfahren zur Verbindung von CFRP und Metall-Legierungen entwickelt.
  • Aufgrund der internen Entwicklung eignet sich diese CFRP-Technologie von Weltrang hervorragend für künftige Massenproduktionen anderer Lexus-Modelle.

Grundlegende Voraussetzung war, das Gesamtgewicht des Autos auf einem Mindestmaß zu halten. Schon früh während der Entwicklungsphase wechselte das Team von einer Alu-Konstruktion zu einer hochmodernen kabonfaserverstärkten (CFRP) Karosserie, die zu einer Gewichtseinsparung von 100 kg führte.

Insgesamt macht CFRP 65% der Innenraumstruktur aus. Aluminiumklammern, die Motor und Aufhängung halten, bilden das übrige Gewicht. Innerhalb des Designs der LFA-Struktur wurden drei unterschiedliche Formgebungsverfahren verwendet:

Prepreg

Im Prepreg-Verfahren werden mit Duroplast imprägnierte Karbonfaserbögen von Hand ausgelegt. Auf diese Weise entsteht eine äußerst steife und stabile Struktur. Mit ihr erhält in erster Linie der Hauptrahmen des Innenraums seine Form.

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Harzinjektionsverfahren (RTM)

Das RTM verwendet vorgeformte Karbonfaserkomponenten, die später mit Duroplast imprägniert werden. Dieses Verfahren wird für Getriebetunnel, Bodenblech, Dach und Motorhaube verwendet.

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Karbonfaserverstärkter Schichtwerkstoff (C-SMC)

Der C-SMC verwendet kurze Karbonfasern, die in eine Form gepresst werden. Er wird für den C-Holm und das hintere Bodenpaneel verwendet.

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Ein einzigartiger CFRP-Raum mit Erweiterungen aus Alu-Legierungen, um Motor und Aufhängung aufzunehmen.

Der Einsatz von CFRP ist eine seltene Herangehensweise bei der Herstellung der Fahrzeugkonstruktion, aber besonders kennzeichnend beim LFA war die Entscheidung, die hochentwickelte CFRP-Struktur vollständig intern zu entwickeln. Ein Beispiel für den Vorteil dieser Herangehensweise war die Entwicklung eines automatisierten Webverfahrens mit Laserfadensensoren, das die Unversehrtheit des gesamten Gewebes und drastische Zeiteinsparungen in der Produktion ermöglicht.

Speziell für das LFA-Programm wurde ein dreidimensionaler Karbonfaserwebstuhl auf höchster technischer Stufe entwickelt.

Zusätzlich entwickelte das LFA-Team eine fortschrittliche Verbindungstechnologie, um Komponenten aus Karbonfaser und Metall miteinander zu verbinden. Herkömmliche Verbindungsverfahren nutzen einen Alu-Gewindeeinsatz, der von dem CFRP umgeben wird. Der LFA hingegen nutzt ein innovatives System, das keine Einsätze und keinen direkten CFRP-Kontakt erfordert, sondern die beiden Materialien über einen angeflanschten Alukragen miteinander verbindet. So werden Schwächen überwunden, die den herkömmlichen Verbindungen innewohnen.

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CFRP-Komponenten werden anhand eines innovativen Designs, das keine Gewindeeinsätze erfordert, mit dem Metall verbunden.

Die vollständig interne Entwicklung der CFRP-Technologie gibt Lexus die einzigartige Gelegenheit, diese Technologie, die drastische Gewichtseinsparungen ermöglicht, auch bei künftigen Lexus-Modellen zu nutzen.

V10-MOTOR

  • Atemberaubende Leistung aus einem speziell entwickelten und völlig neuartigen 4,8l-V10-Motor.
  • Unglaublich reaktionsfreudiges Design mit der Fähigkeit in 0,6 Sekunden vom Leerlauf bis zur Grenzdrehzahl von 9000 U/min zu beschleunigen.
  • Für den Motorsport entwickelte Komponenten mit geringer Reibung erhöhen Höchstleistung und Drehzahl auf 412 kW (560 PS) bei 8700 U/min und auf 480 Nm bei 6800 U/min.
  • Das kompakte Motordesign mit den Ausmaßen eines herkömmlichen V8-Motors und dem Gewicht eines typischen V6-Motors erzeugt 85,7 kW pro Liter.
  • Extremleistung in Kombination mit ultrageringem Gewicht jagt den LFA in nur 3,7 Sekunden von 0 auf 100 km/h und auf eine Höchstgeschwindigkeit von 325 km/h.

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Nch den Erfahrungen, die das LFA-Entwicklungsteam während des 24-Stunden-Rennens auf dem Nürburgring gesammelt hat, stattete es den LFA mit einem maßgefertigten rennstreckenorientierten V10-Motor aus, der hinsichtlich kompakter Ausmaße, leichter Architektur und spritziger Leistung neue Standards setzt. In dem speziell entwickelten 1LR-GUE-Motor wurden die Zylinderköpfe im weiten Winkel von 72° angeordnet, um ein perfektes Gleichgewicht zwischen erster und zweiter Bank zu erhalten. Zudem besteht er aus leichten Materialien, z.B. Ventile und Pleuelstangen aus Titan, Aluguss-Kolben und Kipphebel mit diamantartiger Karbon-Silikonbeschichtung. Die Luftansaugung erfolgt über 10 unabhängige elektronisch gesteuerte Drosselklappenstutzen, die eine sehr lineare und vorhersehbare Kraftentfaltung liefern. Dieses fortschrittliche Design veranschlagt die benötigte Ansaugmenge entsprechend dem Winkel des Gaspedals und berechnet so direkt aus den Vorgaben des Fahrers die Kraftstoffeinspritzmenge und liefert eine unverzügliche Reaktion.

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Herzschlagfördernde Beschleunigung von chirurgischer Präzision

Zusätzlich minimiert ein vollständig integriertes Kurbelgehäuse mit paarig angeordneten Zylinderkanälen den Pumpverlust. Vor diesem Hintergrund kann das Triebwerk dank des Programms für geringe Reibung und des reaktionsfreudigen Induktionssystems im LFA aus dem Leerlauf innerhalb von 0,6 Sekunden erstaunliche 9000 U/min erreichen. Tatsächlich verlangt diese hohe Reaktionsfähigkeit den Einsatz eines digitalen Drehzahlmessers, da ein herkömmliches analoges Gerät nicht mit dem Motor mithalten kann.

Der V10-Motor im LFA verfügt auch über eine Trockensumpfschmierung, dank deren der Motorblock nicht nur tief im Motorraum liegt und den Schwerpunkt nach unten verlagert, sondern versetzt den Motor auch in die Lage, durchgezogene Kurvenfahrten mit hoher Geschwindigkeit und einer Fliehkraft über 2G zu verkraften.

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Trockensumpfschmierung ermöglicht kompaktes Design und durchgehende Schmierung bei schnellen Kurvenfahrten

Ergebnis ist ein unvergleichliches Triebwerk; zwar ist der V10 im LFA so klein wie ein herkömmlicher V8-Motor, aber er ist so leicht wie ein konventioneller V6-Motor. Höchstleistung und Drehmoment beeindrucken mit 412 kW (560 PS) bei 8700 U/min bzw. mit 480 Nm bei 6800 U/min. In Kombination mit dem geringen Leergewicht des LFA und dem fortschrittlichen aerodynamischen Design genügt dies, um den LFA in nur 3,7 Sekunden auf 100 km/h zu beschleunigen und auf eine Höchstgeschwindigkeit von 325 km/h hochzujagen.

Dieser bahnbrechende Motor wurde in Zusammenarbeit mit Yamaha entwickelt – das Ergebnis einer langjährigen Zusammenarbeit, die zwischen Lexus und dem japanischen Spezialisten für Ingenieurwesen besteht.

DER KLANG

  • Der V10 im LFA wurde akustisch so abgestimmt, dass er einen von der Formel 1 inspirierten einzigartigen und erregenden Klang ertönen lässt.
  • Der waagerecht geteilte Luftansaugspeicher mit für gute Akustik entwickelten Wänden gibt optimale Induktionsfrequenzen von sich.
  • Die gleich langen Abgaskrümmer mit großem Durchmesser liegen in einem zweistufigen Endschalldämpfer aus Titan.
  • Drei akustisch optimierte Soundkanäle füllen den Innenraum mit sattem Ansaug- und Auspuffklang.

„Der Lexus LFA ist ein Auto mit schonungsloser Kraftentwicklung und einem Begleitgeräusch des Auspuffs, dass Gänsehaut verursacht“, schwärmt Chefingenieur Haruhiko Tanahashi. Sein Team ließ sich vom unverwechselbaren Klang inspirieren, den ein Formel-1-Rennwagen bei höchster Drehzahl erzeugt und stimmte die Akustik des V10-Triebwerks im LFA darauf ab, einen Ehrfurcht einflößenden Sound von sich zu geben – vom rollenden Leerlaufgeräusch bis hin zum nervenzerreißenden Aufheulen im hohen Drehzahlbereich – sowohl im Innenraum wie auch außerhalb des Fahrzeugs.

Durch die Hervorhebung der Nachbrennfrequenz im LFA-Motor und die Einblendung der ersten, zweiten und dritten Zündharmonie komponierten Tanahashi-San und sein Team ein Auspuffgeräusch, das dem keines anderen Straßenfahrzeugs gleicht, und tauftem es ‚Oktavenharmonie’. Damit wurde das Gefühl von Beschleunigung und Geschwindigkeit beträchtlich unterstrichen – ein Ergebnis, das man der sorgfältigen Abstimmung des mehrstufigen Abgassystems im LFA verdankt.

Eine für die Erzeugung des Motorklangs wesentliche Komponente, der Ansaugspeicher, wurde sorgfältig auf eine optimale Akustikentwicklung abgestimmt. In Anlehnung an das Design eines echten Musikinstruments wurden die Seiten steif gestaltet und in der oberen Hälfte wurden waagerechte Rippen hinzugefügt, um einen kräftigeren Induktionsklang zu erhalten.

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Ein Ansaugbehälter, der den besten „Motorchor“ erklingen lässt

Nach der Verbrennung verlassen die Abgase die linke und die rechte Bank durch getrennte Abgasrohre gleicher Länge mit großem Durchmesser, die nicht nur den Grad des Drehmoments verbessern sondern auch für klare Klangqualität sorgen. Zunächst führen die Doppel-Auspuffrohre durch die Katalysatoren, fließen dann durch die Zwillingsauspufftöpfe und begegnen sich am Heck des Fahrzeugs in einem mehrstufigen Titanschalldämpfer, der hinter dem heckmontierten Getriebe positioniert ist.

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Abgassystem mit Rohren gleicher Länge liefert hohe Leistung und erzeugt einen klaren hochwertigen Sound.

Der hintere Titanschalldämpfer enthält eine ventilbetätigte Struktur, die den Abgasstrom entsprechend der Motordrehzahl umleitet. Bei Drehzahlen bis 3000 U/min bleibt das Ventil geschlossen und leitet die Abgase durch mehrere Kammern und gewährleistet so, dass das Auspuffgeräusch zivilisiert bleibt. Jenseits der 3000 U/min öffnet sich das Ventil, lässt die Auspuffgase durch eine einzige Kammer fließen und entlässt sie als Hochoktan-Sopran in die Umwelt.

Die Ansaug- und Auspuffgeräusche des Motors werden sorgfältig in den Innenraum des LFA geleitet. Der Hauptkanal führt vom Ansaugbehälter unter dem Hauptarmaturenbrett in den Innenraum. Er wird durch zwei weitere Kanäle ergänzt – einer an der oberen Öffnung der Verkleidung und einer am unteren Reflektor. Diese Soundkanäle sorgen dafür, dass der Fahrer mitten in einer 3D-Surround-Sound-Umgebung sitzt und die Motorleistung genießt.

AUTOMATISIERTES SEQUENTIELLES GETRIEBE

  • Blitzschnelles automatisiertes sequentielles Sechsganggetriebe (ASG), das dem Fahrer immer die volle Kontrolle gibt.
  • Einzigartiges Paddle-Shift-Gefühl mit Wahlmöglichkeit für sieben Schaltstufen.
  • Transaxle-Bauweise über der Hinterachse führt zu außergewöhnlicher Kurvenfreudigkeit und Kontrolle bei hoher Fahrgeschwindigkeit.
  • Ultraschnelles Hochschalten in nur 200 Millisekunden, wird von computergesteuertem, an die Drehzahl angepassten Herunterschalten ergänzt.
  • Vier Fahrstrategien – Automatik (Auto), Sport, Normal und Nass (Wet) für ultimative Vielseitigkeit.

Wenn man über 320 km/h (200 mph) fährt, benötigt man ein Getriebe, das für eine radikale Beschleunigung sorgt, die augenblicklich zur Verfügung stehen muss. Das automatisierte sequentielle Getriebe (ASG) beherbergt die breite Leistungspalette des Motors und ist leicht und kompakt. Das ASG wird über die lenksäulenmontierten Paddle-Shifter betätigt und funktioniert Hand in Hand mit dem Motor, um den Fahrer auch unter Extrembedingungen volle Kontrolle zu ermöglichen.

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Ein Getriebe, das den Hochleistungs-V10-Motor ergänzt

Der starke fahrtzentrierte Fokus wird von der Paddle-Shifter-Funktion umrahmt. Für die Betätigung des rechten Hochschalt-Paddles und die Betätigung des linken Paddels zum Herunterschalten wird unterschiedlich viel Kraft benötigt. Zum Hochschalten genügt schon ein Fingerschnipser, wohingegen für das Herunterschalten ein größerer Kraftaufwand zum Überwinden der mechanischen Verbindung zwischen Fahrer und Getriebe benötigt wird.

Das Sechsgang-ASG treibt die Hinterräder über ein drehmomentfühlendes Sperrdifferential an und ist über der Hinterradachse in Transaxle-Bauweise montiert, um im Fahrzeug eine optimale Gewichtsverteilung zu erreichen. Dieses intelligente Getriebe ist mit mikropolierten Zahnrädern für präzise Gangwechsel ausgestattet, um das Aufjaulen des Getriebes zu verringern, und verfügt über sieben vom Fahrer wählbare Hochschaltgeschwindigkeiten – die jeweils ein deutlich anderes Gefühl bei der Antriebsverbindung liefern. Hochschaltungen können innerhalb von nur 200 Millisekunden durchgeführt werden, wohingegen Herunterschaltungen von kleinsten geschwindigkeitsabhängigen Gaspedalbetätigungen begleitet werden, um eine ultimative Kontrollierbarkeit zu ermöglichen. Zusätzlich verfügt das ASG über vier Fahrstrategien: Auto, Sport, Normal und Nass (Wet). Jede Fahrstrategie hat ihre eigene Schaltprogrammierung zusammen mit eigenen Steuerlogiksystemen für Motor und Bremse.

DYNAMISCHES GLEICHGEWICHT

  • Montierung des Motors im mittleren vorderen Bereich mit Transaxlebauweise hinten liefert die ideale Gewichtsverteilung von vorderem zu hinterem Bereich im Verhältnis 48:52, das für ein optimales dynamisches Gleichgewicht wesentlich ist.
  • Der vordere Motor und die Transaxle-Bauweise hinten sind über ein starres Drehrohr verbunden, so dass eine verwindungsfreie Verbindung zwischen Motor und Getriebe entsteht – ein wesentlicher Bestandteil für die ultrasteife und ausgewogene Chassis-Konstruktion.
  • Alle größeren Hilfskomponenten wurden gewichtsoptimiert und befinden sich innerhalb des Radstands, um das Trägheitsmoment zu minimieren und die Wendigkeit zu maximieren.

„Beim LFA ist es immer der Fahrer, der die Führung übernimmt“, erläutert Chefingenieur Haruhiko Tanahashi, „und das Fahrzeug folgt.“ Vor der Aufnahme des LFA-Programms waren Tanahashi-San und sein Entwicklungsteam sich absolut darüber im Klaren, dass die Grundarchitektur des Fahrzeugs seine dynamischen Fähigkeiten bestimmen sollte.

Zwar glauben viele, dass eine Gewichtsverteilung im Verhältnis 50:50 für einen Hochleistungs-Sportwagen am erstrebenswertesten ist, doch ist das perfekte Gewichtsverhältnis tatsächlich das, mit dem das Fahrzeug sein vollständiges dynamisches Potential entwickeln kann. Mit diesem Bewusstsein strebte die LFA-Entwicklung nach einer Gewichtsverteilung im Verhältnis 48:52. Um diese ideale Front/Heck-Gewichtsverteilung und eine hochsteife Konstruktion zu erreichen, ist der Motor im LFA mittig und und das Getriebe in Transaxle-Bauweise angeordnet. Diese Konfiguration vereint auch die Steuerbarkeit und die Richtungsstabilität eines heckgetriebenen Wagens mit in der Front montiertem Motor mit dem Handling und der Kurvenfreudigkeit einer heckgetriebenen Plattform mit mittig angeordnetem Motor.

Der V10-Motor und das quer montierte Sechsgang-ASG sind über ein steifes Antriebsrohr verbunden. Diese stabile Verbindung regelt díe Längsbewegung des Antriebs aufgrund von Drehmomentschwankungen und hilft, die Fahrzeugkarosserie bei Kurvenfahrten flach zu halten.

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Vorn montierter Motor und Transaxle-Bauweise hinten sorgen für optimale Gewichtsverteilung im Verhältnis 48:52

Wo immer es möglich war, wurden Kernkomponenten innerhalb des Radstandes und möglichst niedrig montiert. Der Benzintank ist sattelförmig, spreizt den Mitteltunnel und bildet eine Manschette um das in Transaxle-Bauweise montierte Getriebe. Ähnlich verhält es sich mit den Alu-Bremssätteln, die in Richtung des Fahrzeugschwerpunktes positioniert werden, während die Bremsscheiben selbst aus leichtem Karbonkeramik-Material (CCM) bestehen und so im Vergleich zu herkömmlichen Bremsscheiben aus Stahl ganze 20 kg einsparen.

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Die schwere Batterie befindet sich direkt über den Hinterrädern.

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Sowohl die Kühler als auch die Elektrolüfter befinden sich innerhalb des hinteren Überhangs

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Öl- und Wasserpumpen sind tief und im hinteren Bereich montiert.

RENNAUFHÄNGUNG UND BREMSEN

  • Eine Federung mit einzigartiger Doppelschwingarmfederung vorne und Mehrlenker-Aufhängung hinten in Alulegierungsbauweise gewährleistet sehr agile Fahrweise und niedriges Gewicht.
  • Maßgeschneiderte Einrohrstoßdämpfer mit Ausgleichsspeicher direkt aus dem LFA-Rennwagen.
  • Geschmiedete Alu-Gelenke und hohle Stabilisatorenstäbe verringern zusätzlich das ungefederte Gewicht.
  • Geschmiedete 20-Zoll-Alu-Räder mit maßgefertigten asymmetrischen Bridgestone-Reifen: 265/35ZR20 vorne und 305/30ZR20 hinten.
  • Zweiteilige Bremsscheiben aus Karbon-Keramikmaterial (CCM) mit sechs Bremssätteln vorne und vier Bremssätteln hinten für zuverlässige Bremsungen auch bei 325 km/h.
  • Komplett schwimmend gelagerte Bremsscheibe hebt Ausdehnung bei hohen Temperaturen auf.

Der LFA fährt auf einer Hochleistungsanordnung aus Doppelquerlenkerachse vorne und Mehrlenkeraufhängung hinten. Sie wurde nach intensiven Tests an der Nordschleife des Nürburgrings entwickelt und vermittelt dem Fahrer wesentliches Feedback über Lenkung und Chassis, balanciert die Möglichkeiten im Grenzbereich perfekt aus und sorgt für außergewöhnlichen Grip und sichere Stabilität bei hoher Geschwindigkeit.

Die exklusiv für den LFA entwickelten Dämpfer mit ihrer kompromisslosen Geradlinigkeit und geschwindigkeitsunabhängigen Kurvendämpfungskraft verfügen in ihrem Inneren über Kolbenstangen mit Beschichtung aus einer diamantartigen Kohlenstoffkomponente und Zylinderwände mit Nickel-Silikon-Beschichtung für außergewöhnlich reibungsfreie Reaktion. Die Zylinder mit Ausgleichsspeicher verfügen über sich ausdehnende und zusammenziehende Metallbögen, die über Basisventile mit dem Hauptzylinder verbunden sind.

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Einzigartige Doppelquerlenkeraufhängung vorne sorgt für feste und stabile Fahrzeugkontrolle.

Da man sich darauf konzentrierte das Gewicht wo immer möglich zu verringern, ist die Aufhängung mit geschmiedeten Alu-Gelenken und Federarmen sowie hohlen Stabilisatorenstäben ausgerüstet, so dass das ungefederte Gewicht verringert wird. Der LFA ist durch seine Teilnahme an den 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring zu dem geworden, was er ist: Der LFA verfügt an der Unterseite des Chassis über eine Querversteifung, die für eine besonders starre Plattform sorgt, welche auch extremen G-Kräften widersteht. Die Querversteifungen vorne und hinten sind über eine gitterförmige Zentralverstrebung verbunden. Diese Verstrebungen werden an der Vorderseite des Chassis um einen Hochleistungsstab aus CFRP und eine Alu-Deltaverstrebung ergänzt.

Während das LFA-Entwicklungsfahrzeug, das 2008 und 2009 an den 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring teilnahm, noch mit herkömmlichen Bremsscheiben aus Stahl ausgestattet war, werden in der LFA-Produktion hochmoderne Bremsscheiben aus Karbon-Keramik-Material (CCM) eingesetzt. Jede CCM-Scheibe ist um 5 kg leichter als die Vorgängerscheiben aus Stahl, verringert somit das ungefederte Gewicht und sorgt so für mehr Lenkpräzision und dynamische Agilität. Im Vergleich zu herkömmlichen Bremsscheiben aus Stahl liefern CCM-Scheiben auch außergewöhnlich abriebfreies Bremsen und somit Vertrauen einflößende Leistung.

Die Bremsscheiben vorne haben einen Durchmesser von 390 mm und werden von sechs entgegengesetzten Monoblock-Bremssätteln aus Aluminium gehalten, während die hinteren Scheiben 360 mm Durchmesser haben und von vier entgegengesetzten Monoblock Bremssätteln gehalten werden. Um die Bremsleistung unabhängig von der Bremstemperatur zusätzlich zu gewährleisten, werden die Bremsscheiben von Mikrobremsbelägen mit hoher Reibung gehalten, die von Lexus entwickelt wurden. Zusätzlich verfügen die Bremsen über schwimmend gelagerte Bremsscheiben, so dass eine Verformung der Scheiben bei hohen Temperaturen leichter ausgeglichen werden kann und die Kühlleistung um 20% verbessert wird.

Die rollende Architektur des LFA wird schließlich von geschmiedeten 20-Zoll-Alu-BBS-Rädern mit maßgefertigten asymmetrischen Bridgestone-Reifen ergänzt: 265/35ZR20 vorne und 305/30ZR20 hinten.

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Von Bridgestone gefertigtes asymetrisches Laufflächenprofil sorgt für hervorragende Traktion auch bei Nässe

HOCHLEISTUNGS-COCKPIT

  • Cockpit mit Hochleistungs-Design sorgt für einzigartiges Supersportwagen-Erlebnis.
  • Verdeckte Instrumententafel liefert außergewöhnlich hohen Grad an Informationen für den Fahrer.
  • Zentraler Drehzahlmesser aus einer Kombination von TFT-, LCD-Anzeige und motorgesteuertem beweglichem Ring bietet Supersportwagen-Erlebnis und Lexus-Raffinesse.
  • Ultra-hochwertiges, handgefertiges Innenraumdesign spiegelt die Eigenschaften des Premium-Supersportwagens und die Raffinesse aus, die synonym mit Lexus ist.

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Beim Öffnen der Türen des LFA entdeckt man ein aufregend niedrig geschwungenes Cockpit, das aus den edelsten Materialien handgefetigt wurde und die fahrerzentrierte Dynamik widerspiegelt. Die hoch entwickelte Instrumentenschnittstelle vereint Fahrer und Maschine für echtes Supersportwagen-Erlebnis. Die klar und logisch aufgebaute Instrumententafel vermittelt dem Fahrer dank der fortschrittlichen Technologie außergewöhnlich viele Informationen. Sie vereint LCD-Anzeige, Farb-TFT-Anzeige und motorgetriebenen beweglichen Ring. Die Acryl-Linse im Metallring setzt sich aus mehreren Schichten zusammen und erzeugt so ein fortschrittliches dreidimensionales Aussehen und der Gesamteindruck der Anzeige ändert sich je nach gewählter Fahrstrategie.

Der einmalige zentrale kreisrunde Regler nimmt die Mittelstellung ein und vereint Lexus-Raffinesse mit hochmoderner Präzision, wie sie sich für einen 325-km/h-Supersportwagen schickt. Der zentral angebrachte Drehzahlmesser zeigt bis zu 10.000 U/min an und ist mit einer schnell reagierenden LCD-Nadel ausgestattet, die den unersättlichen Drehzahlhunger des V10-Motors präzise widergibt. Innerhalb des Reglers befinden sich die Anzeigen für digitalen Geschwindigkeitsmesser, Ganganzeige, Übertragungsmodus, Fahrzeugsteuerungsdaten, Streckeninformationen und die Anzeige für das Reifendrucksystem.

Die erhöhte Mittelkonsole, die den Innenraum teilt, beherbergt die integrierte 7-Zoll-Anzeige und die Steuerungen für Klimaanlage und Infotainment. Sie ist von seidigen Metall-Akzenten und Leder umgeben und wird von 10 mattschwarzen Knöpfen ergänzt, die entlang der Konsolenseiten angeordnet sind. Der LFA verfügt auch über das innovative Remote-Touch-System, das genau dort angesiedelt ist, wo sich die Hand des Fahrers ablegt, und bietet so optimale Kontrolle und bedienerfreundlichen Betrieb. Dieses multifunktionale Steuergerät funktioniert auf der gleichen Grundlage wie eine Computermaus und mit ihrem Bildschirmcursor hat man schnellen Zugang zu den Funktionen von satellitengestützter Navigation, Konfiguration und Infotainment.

Die lederbezogenen Sitze im LFA wurden orthopädisch gestaltet und weisen eine geteilte Rückenlehne, ausgeprägte Seitenpolster und eine elektrische Acht-Wege-Einstellung auf. Die Sitze sind mittig im Radstand und möglichst nah am Mittelpunkt des Fahrzeuges angeordnet. Auf diese Weise kann der Fahrer intuitiv die Veränderungen im Fahrzeugverhalten erfühlen und darauf reagieren.

Das Fahrzeuginnere ist mit weichem handgearbeitetem Leder oder Alcantara mit Kontrastnaht gefertigt und wird von mattem und glänzendem CFRP sowie metallisch-seidigen Akzenten unterstrichen. Unter der Windschutzscheibe befindet sich ein weites Netz aus matt beschichteter Karbonfaser und verringert die Reflektion des Sonnenlichts, während glänzend beschichtete Karbonfaser die Mittelkonsole flankiert und sich auch an Lenkrad und Türverkleidungen wiederfindet. Natürlich können die LFA-Besitzer aus einem breiten Angebot von Stoffen und Farben auswählen, um ihren Innenraum nach ihrem Geschmack abzustimmen. Zusätzlich gibt es für jeden LFA ergänzende Ausstattungsstufen, zu denen Zwei-Zonen-Klimasteuerung und Satellitennavigation mit Festplatte* oder ein leichtes Hochleistungs-Audiosystem mit 12 Lautsprechern und den Lexus-First-Verstärkern der D-Klasse zählen. Wahlweise ist auch ein speziell für die einzigartige Innenraum-Akustik des LFA entwickeltes Premium-Soundsystem von Mark Levinson mit 12 Lautsprechern erhältlich.

* Navigationsfunktion nicht in allen Ländern erhältlich.

AERODYNAMISCHES DESIGN

  • Sauber, kraftvoll und athletisch – Der LFA vereint Supersportwagen-Stil mit der L-Finesse-Designphilosophie von Lexus in einer zusammenhängenden Form.
  • niedriger Luftwiderstandsbeiwert von nur 0,31 Cw.
  • Flacher Unterboden und geschwindigkeitsabhängig aktivierter Heckspoiler mit Gurney-Flap an der Flügelhinterkante sorgen für außergewöhnliche Anpresskraft, um den LFA auch bei hoher Geschwindigkeit fest am Boden zu halten.

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Schlank, athletisch und kraftvoll – das flach geschwungene LFA-Coupé verströmt aus jeder Kurve und jedem Winkel seinen Superstil. Trotz seines revolutionären Stils ist der LFA sofort als Lexus zu erkennen, denn er hält sich an die L-Finesse-Designphilosophie von Lexus. L-Finesse, die sowohl in der traditionellen als auch der modernen japanischen Kultur verwurzelt ist, drückt drei wesentliche Elemente aus: „Tief einschneidende Einfachheit“ oder Reinheit, „faszinierende Eleganz“ der emotionalen Wirkung und nahtlose Antizipation durch Erfahrung und Pflege der japanischen Gastlichkeit.

Die kohärenten Linien des LFA fließen in nahtlosen konvexen und konkaven Linien vom Dach zur Schwelle. Durch sein geringes Gewicht und seine hohe Stabilität ermöglichte der kabonfaserverstärkte Kunststoff (CFRP) den Designern des LFA mehr Freiheit beim Design und versetzte sie in die Lage, Formen, Kurven und Kanten zu gestalten, die mit Metall nicht möglich gewesen wären. So wären beispielsweise die scharfen Hinterkanten des LFA nicht mögtlich gewesen, wenn für die Karosserie traditionelles Metall verwendet worden wäre.

Die schlanke Form des LFA ist das Ergebnis von hunderten Stunden Arbeit im Windkanal und zahllosen Computermodellen, für die ein leistungsfähiges Programm zur Berechnung der Strömungswerte eingesetzt wurde. Entstanden ist ein Supersportwagen sowohl mit attraktivem Aussehen als auch mit außergewöhnlichen aerodynamischen Eigenschaften, die hervorragende Stabilität im Hochgeschwindigkeitsbereich und ein windschnittiges Profil hervorgebracht haben. Ist der Spoiler eingefahren, kann der LFA mit einem Windwiderstandsbeiwert von nur 0,31 cW aufwarten.

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Dank ihrer effizienten Positionierung auf der gesamten Karosserie leiten die optimal geformten aerodynamischen Komponenten den Luftstrom präzise unter und um den LFA. So befindet sich beispielsweise an der Front ein zentral positionierter Einlass mit seitlichen Gummidichtungen, um zu verhindern, dass ein zu großer Luftstrom in den Motorraum eindringt. Außerdem ist der LFA an der Stelle, an der A-Säule und Windschutzscheibe aufeinander treffen, mit kleinen Waben zur Verringerung der Turbulenzen ausgestattet, so dass Geradeauslauf und Stabilität bei Seitenwind verbessert werden. Der aktive Heckspoiler mit der Gurney-Flap an der Hinterkante fährt geschwindigkeitsabhängig aus. Bei niedriger Geschwindigkeit bleibt er eingefahren, fährt aber bei Geschwindigkeiten ab 80 km/h aus, um Anpresskraft und Stabilität zu erhöhen. Zusätzlich verfügt der LFA über einen absolut flachen Unterboden, der ebenfalls zu einer hohen Anpresskraft beiträgt. Die Geschwindigkeit des Luftstroms unter dem Fahrzeug ist vergleichsweise höher als die des Luftstroms über dem Fahrzeug, so dass ein hoher Druckunterschied entsteht, der das Fahrzeug in Richtung Boden saugt.

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Flacher Unterboden für mehr Anpresskraft

WÄRMEMANAGEMENT

  • Der zentrale Wärmetunnel, der in der gesamten Länge der Karosserie verläuft, leitet leistungsmindernde latente Wärme ab.
  • Die großen, am Heck montierten Zwillingskühler und die tief angeordnete hochleistungsfähige Zentrifugalwasserpumpe sorgen für außerordentliche Kühlung des Triebwerks.
  • Die großen zweckbetonten Luftdurchlässe zur Kühlung der Bremsen sorgen für zuverlässige Bremsleistung.

Damit ein Supersportwagen wirklich startbereit ist, muss er in der Lage sein, die enorme Hitzeentwicklung im gesamten Fahrzeug zu regeln. Ist dies nicht der Fall, kann die durch mechanische und aerodynamische Reibung erzeugte Hitze den Kraftausstoß beträchtlich verringern oder zu einem vollständigen Funktionsausfall führen. In der Welt der Entwicklung von Hochleistungsfahrzeugen widmet man im Allgemeinen den typischen „Hot Spots“, z. B. Motor und Bremsen, viel Aufmerksamkeit, aber Abgasanlage und Elektronik müssen ebenso geschützt werden, um hohe Belastbarkeit und Zuverlässigkeit zu gewährleisten. Als das LFA-Entwicklungsteam diese Herausforderung in Angriff nahm, schwebte ihm eine umfassenden Lösung vor. Eine der wesentlichen Ideen war, einen großen Wärmetunnel einzusetzen, der von der Front des Chassis, mittig unter der Karosserie her verläuft und dann in zwei Wärmeöffnungen unter den Heckleuchten endet.

Am Heck sind Zwillingskühler montiert, die für maximale Motorkühlung sorgen und gleichzeitig ein optimales dynamisches Gleichgewicht unterstützen, indem sie die Luft direkt aus großen, über den Hinterrädern angebrachten, Einlassöffnungen ansaugen. Zusätzlich ist eine Hochleistungs-Zentrifugalwasserpumpe niedrig am Motor montiert und versorgt die Kühler über große aber leichte Alurohre. Dies wird durch einen großen flüssiggekühlten Ölkühler innerhalb des keilförmigen Wasserbehälters ergänzt, der von wärmeleitenden Schichten umgeben ist, und so über die Schmierung wirkungsvoll und beständig kühlt.

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Ein Kühlsystem für dynamisches Gleichgewicht und Hochleistungskühlung.

Auch die Kühlung der Bremsen ist bei Fahrten auf Rennstrecken von hoher Wichtigkeit. Die Vorderradbremsen werden durch Einlässe in der vorderen Stoßstange und in den Bodenabdeckungen mit kalter Luft versorgt, um kühl zu bleiben. Wenn die Bremstemperatur unter Kontrolle bleibt, verhindert dies einen vorzeitigen Abrieb der Bremsen und sorgt auch unter anspruchsvollsten Bedingungen für beständiges und zuverlässiges Bremsgefühl.

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Große Einlassöffnungen an der Front kühlen die großen Hochleistungsbremsen aus Karbon-Keramik-Material (CCM).

HANDARBEIT

  • Jeder LFA wird in Handarbeit von einem Team aus Fachkräften hergestellt.
  • Jeder LFA wird maßgefertigt. Dies zeigt sich auch darin, dass jeder V10-Motor von einem einzigen Ingenieur von Hand zusammengesetzt wird und dessen Unterschrift trägt.
  • Jeder LFA ist mit einem speziellen Schild versehen, auf dem zu sehen ist, welche Seriennummer der 500 anzufertigenden LFAs er trägt.

Das LFA-Team ist nicht irgendeine Gruppe. Es handelt sich um ein Team, das mit talentierten Ingenieuren und Fachleuten besetzt ist. Sie alle teilen die Leidenschaft für Hochleistungsfahrten und unkonventionelle Herstellungsverfahren. Dieses kleine und renommierte Team unter der Leitung von Chefingenieur Haruhiko Tanahashi hat den LFA von der Konzipierung über das Design und die Entwicklung bis hin zur Herstellung begleitet und auf diesem Wege völlig neue Methoden entwickelt, die gewährleisten sollten, dass der LFA Aufsehen erregend und etwas Besonderes wird. Einer der Bereiche, die das Team intensiv untersuchte, war das Montageverfahren. Sie hatten zum Ziel, ein Verfahren zu gewährleisten, das nicht nur für unvergleichliche Konstruktionsqualität sorgte, sondern auch sicherstellte, dass jedem LFA die Leidenschaft und DNA eingehaucht wurde, auf der das LFA-Programm beruht. Eine solche Montage kann nur von Fachkräften und in Handarbeit durchgeführt werden.

Ab Dezember 2010 wird jeder einzelne LFA im LFA-Werk auf dem Gelände der Motomachi-Produktionsanalge in Toyota City von einem Team aus hochqualifizierten Fachleuten von Hand gebaut werden. Aus diesem Grunde werden höchstens 20 LFA pro Monat gefertigt werden. Zusätzlich wird das Herz eines jeden LFA, der maßgefertigte 4,8l-V10-Motor, von einem einzigen Ingenieur zusammengesetzt werden und am linken Zylinderkopf mit einem Metallschild versehen, das die Unterschrift des jeweiligen Ingenieurs trägt. Nach der Fertigstellung und der Funktionsprüfung der einzelnen LFAs, deren Produktion auf 500 Stück beschränkt ist, wird jedes Fahrzeug mit einem eigenen Schild versehen, das dessen Seriennummer trägt.

Technische Daten

MOTOR

HUBRAUM (CM3)4805
ZYLINDER/VENTILEV10/40
MAX. LEISTUNG KW (PS) BEI U/MIN412(560) BEI 8700
MAX. DREHMOMENT (NM BEI U/MIN)480 BEI 6000
MAX. U/MIN9000

LEISTUNG

0 AUF 100 KM/H (SEKUNDEN)3.7
HÖCHSTGESCHWINDIGKEIT (KM/H)325

*According to Lexus measurements and targets